Schallschutz

Das Gebiet des Schallschutzes umfasst die Raumakustik sowie die Bauakustik.

Raumakustische Maßnahmen dienen zur Minderung der Nachhallzeit. Ziele können die Verbesserung der Sprachverständlichkeit sein (z.B. bei elektroakustischen Durchsagen in Räumen, die unter die Regelungen der Versammlungsstättenrichtlinie fallen) oder die Senkung des Lärmpegels in Arbeitsräumen. Durch die Lochung von Trapez- bzw. Kassettenprofilen kann der Schall in den dahinterliegenden Hohlraum eindringen und dort durch mineralische Faserabsorber oder Akustikvliese absorbiert werden.

Unter dem Begriff der Bauakustik werden die schallschutztechnischen Eigenschaften von Bauteilen und Gebäuden hinsichtlich der Übertragung von Luft- und Körperschall beschrieben. Bei den hier betrachteten Bauteilen für Wand- und Dachkonstruktionen sind lediglich Aussagen zur Luftschalldämmung von Interesse. In Abhängigkeit vom Dämmstoff, der Blechdicke, der Konstruktion und (bei gelochten Profilen) dem Lochflächenanteil sind hierbei bewertete Schalldämm-Maße von bis zu über 50 dB möglich.

Nähere Informationen zur Schalldämmung oder zum Absorptionsvermögen liefert z.B. die IFBS-Richtlinie 4-06 "Bauphysik - Schallschutz im Stahlleichtbau" (www.ifbs.de).